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Konzerte Saalkirche Ingelheim

Konzerte in der
Saalkirche Ingelheim
 

Evang. Saalkirche Ingelheim
(Karolingerstraße,
55218 Ingelheim am Rhein)

Konzertreihe 2022

 

Titel Konzerte 2022 Aug Okt

Aktuelle Konzerte


Freitag, 12. August 2022, 17 + 19.30 Uhr
Die Orgel tanzt
Originale Tanzmusik für Pfeifenorgel
Dreymann- und Skinner-Orgel: Carsten LenzC Lenz Tanz

Ein Konzert, bei dem die Pfeifen tanzen. Es erklingt originale Tanzmusik für Pfeifenorgel von 1500 bis heute. Schon ab 1400 sind erste Orgel-Tänze überliefert. Auch in Klöstern der Barockzeit entstand Orgel-Tanzmusik oder im 19. Jahrhundert in der Schweiz die berühmten Toggenburger Hausorgeltänze. Heute wird diese Tradition mit vielen neuen Orgelstücken im Swing- und Jazz-Stil fortgesetzt.

Die Konzertbesucher erwarten Tänze, Märsche, Polkas, Walzer, Tangos, Blues, Ragtimes, Boogies und Co. von
- Schmid: Tänze aus der Orgeltabulatur 1577
- Maichelbeck: Barocke Tanz-Suite
- Forrer: Toggenburger Hausorgeltänze von 1855
- Meyer: Schanfigger Bauernhochzeit
- Linke: „Organ Pops“ (Habanera, Walzer, Blues, Boogie)
- Michel: aus „Swing- und Jazz-Orgelbüchlein“
- Riegler: aus „Swinget dem Herrn ein neues Lied“
- Roß: Annodazumal
- Quirici: Polka marziale u.a. 
 

Informationen kostenfreie Platzreservierung
(bitte vor Reservierung lesen...):

- Es wird weiterhin nur ein Teil der Plätze in der Kirche genutzt, so dass die Besucher mit Abstand sitzen können. Pro Konzert aktuell ca. 120 Sitzplätze (nur alle 2 Bänke und einige Stühle vorne mit Abstand werden besetzt). Auf diese Weise bekommen die Besucher fast ein “Privat-Konzert”

- In den Bä¤nken (Hauptschiff) gibt es jeweils 
Plätze für 1, 2 oder 3 Personen.

- Es können auch 4 bis 6 Personen gemeinsam in einer Bank im Hauptschiff sitzen.
  Wenn Sie für
 4 bis 6 Personen gemeinsam sitzen möchten, reservieren Sie bitte alle Plätze
 in der gleichen Bank


- Die Plätze sind bis 10 Min. vor Konzertbeginn reserviert (danach verfällt die Reservierung)

direkt zur kostenfreien Platzreservierung für die Konzerte “Die Orgel tanzt” mit Carsten Lenz

 

 

Freitag, 2. September 2022, 17 + 19.30 Uhr
Jubiläumskonzert 169 Jahre
Dreymann-Orgel
Dreymann-Orgel: Iris und Carsten Lenz

Dreymann KonzertDreymann-Orgel

Am 1. Mai 1853 wurde die Dreymann-Orgel der Saalkirche eingeweiht. Es ist eine der letzten Orgeln, die Bernhard Dreymann aus Mainz erbaut hat.

Im Konzert erklingt festliche und heitere Musik mit 2 und 4 Händen bzw. Füßen aus Barock, Klassik, Romantik und von heute von
- Händel: Halleluja
- Mozart und Eberlin: Musikstücke für den „Salzburger Stier“
- Kellner: „Was Gott tut, das ist wohlgetan“
- Provesi (Lehrer von Verdi): Sinfonia
- Diana: Rondo-Polonaise
- Meyer: Die Hexe vom Wartenstein
- Lenz: Variationen für Orgelpedal mit 4 Füßen über „Nun will der Lenz uns grüßen“

Für dieses Konzert gibt es eine etwas andere Bestuhlung mit gutem Blick auf die Dreymann-Orgel.

Informationen kostenfreie Platzreservierung
(bitte vor Reservierung lesen...):

- Es wird weiterhin nur ein Teil der Plätze in der Kirche genutzt, so dass die Besucher mit Abstand sitzen können. Pro Konzert aktuell ca. 120 Sitzplätze (nur alle 2 Bänke und einige Stühle vorne mit Abstand werden besetzt). Auf diese Weise bekommen die Besucher fast ein “Privat-Konzert”

- In den Bä¤nken (Hauptschiff) gibt es jeweils 
Plätze für 1, 2 oder 3 Personen.

- Es können auch 4 bis 6 Personen gemeinsam in einer Bank im Hauptschiff sitzen.
  Wenn Sie für
 4 bis 6 Personen gemeinsam sitzen möchten, reservieren Sie bitte alle Plätze
 in der gleichen Bank


- Die Plätze sind bis 10 Min. vor Konzertbeginn reserviert (danach verfällt die Reservierung)

direkt zur kostenfreien Platzreservierung für die Konzerte 169 Jahre Dreymann-Orgel

 

 

Freitag, 23. September 2022, 17 + 19.30 Uhr
Tierische Orgelmusik
und tierische Gedichte
Orgel: Iris und Carsten Lenz
Texte: Anne Waßmann-Böhm
Tier Konzert a

Es gibt zahlreiche Kompositionen für Orgel über Tiere. Auf dem Programm stehen u.a. von
- Daquin: Kuckuck
- Zöschinger: Die Henne
- Ogden: Penguins Playtime (Pinguin)
- Willscher: Insektarium (Miniaturen über Hornissen, Kartoffelkäfer,
  Schmetterling, Ameisen und co.)
- Weaver: The Sqirrel (das Eichhörnchen)
- Dinda: Max Cat Rag (Katze) und Kiya Pup Strut (Hund)
- Riegler: Orgeldrehwurm
- Bösch-Schildknecht: Geissentanz
- Kompositionen aus dem “Karneval der Tiere” von Saint-Saens (Schildkröten, Elefant, Schwan).

Zwischen den Musikstücken wird Pfarrerin Anne Waßmann-Böhm noch kurze humorvolle “Tierische Gedichte” ergänzen.

 

 

Freitag, 14. Oktober 2022, 17 + 19.30 Uhr
Kinneret
Klezmer-Rhapsodie für Klarinette und Orgel
Musikalische Reise zu historischen Stätten
am See Genezareth
Klarinetten, Hirtenflöte: Bernd Spehl (Köln)
Skinner-Orgel: Balthasar Guggenmos (Bonn)
Kinneret

Der Nahe Osten ist ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen. Insbesondere der See Genezareth ist für Juden und Christen ein Ort von historisch herausragender Bedeutung. Das Bild vom Mann, der auf dem Wasser geht, hat hier seinen Ursprung. Ein See, der für Ruhe und Frieden, aber auch für Sturm und Untergang stehen kann.

Gleichsam wie sich die Kulturen auf engstem Raum tummeln, so verschmelzen in der Klezmer -Rhapsodie die musikalischen Sprachen von Juden und Christen - Klezmer und Kirchenmusik. Der typische Klezmerton der Klarinette und der sakrale Klang der Orgel verbinden sich hier zu einer interkulturellen Musiksprache.

Dieser neue Musikstil hat keine Vorbilder: Aus unzähligen Improvisationen sind Geschichten und Strukturen hervorgegangen, die nun in einem großen Bogen, der Klezmer-Rhapsodie „Kinneret“, erzählt werden.

Wir nehmen mit auf eine Reise in die Landschaft Galiläas: Entlang des Ufers begegnen wir den unterschiedlichen Gruppierungen und Geschichten aus dem 1. Jahrhundert. Dabei führt der Weg immer wieder zurück auf das Wasser, welches uns mal sanft, mal rau in neue Richtungen treibt.