Freitag, 20.
Februar 2026, 19:30 Uhr Stummfilm-Konzert Die
Austernprinzessin Komödie von Ernst Lubitsch (1919) Live-Begleitung an der
Skinner-Orgel: Carsten Lenz Quelle: Murnau-Stiftung Die spritzige Stummfilm-Komödie von Ernst Lubitsch aus dem Jahr 1919 gibt es mit Live
-Musik an der Skinner-Orgel. Der ca. 60-minütige Film ist ein aufwendig choreographiertes, mit viel Bildwitz und Tempo inszeniertes Lustspiel. Der gut nachvollziehbare Film mit
angenehmer Länge ist auch gut für „Stummfilm-Einsteiger“ geeignet.
In der Stummfilm-Zeit war es in den Kinos üblich, die Musik mit Kino-Orgeln zu untermalen
(das waren oft Pfeifen-Orgeln, deren Pfeifen nicht sichtbar neben der Leinwand in eigenen Orgelkammern standen). Mit der Skinner-Orgel ist das auch ideal machbar.
Handlung: Der schwerreiche amerikanische Geschäftsmann Quaker hat sein Vermögen mit
Meeresfrüchten verdient und ist deshalb überall als „Austernkönig“ bekannt. Seine temperamentvolle Tochter, die „Austernprinzessin“, will unbedingt einen europäischen
Adeligen ehelichen. Daraus entstehen natürlich einige humorvolle Verwicklungen
Ein Film aus dem Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung (www.murnau-stiftung.de) in Wiesbaden..
Freitag, 6. März 2026, 19:30 Uhr Toccata - virtuose Orgelmusik
Dreymann- und Skinner-Orgel: Carsten Lenz Der Begriff “Toccata” leitet sich vom italienischen Wort “toccare” (berühren) ab und ist einer
der ältesten überlieferten Bezeichnungen für Instrumentalstücke, besonders für Orgel. Im Laufe der Zeit hat sich hieraus ein Begriff für besonders virtuose und brillante Musikstücke entwickelt.
Zu hören sind einige der bekanntesten Orgeltoccaten von - J. S. Bach: Toccata und Fuge d-moll BWV 565 und
- Ch. M. Widor: Toccata F-Dur aus der 5. Sinfonie
sowie Raritäten von - P. A. Yon: Toccatina Humoreske „L‘organo primitivo“, - G. Muffat: Toccata tertia, D. Buxtehude: Toccata F-Dur BuxWV 157,
- P. Bandini: Toccata per l’offertorio, - G. B. Nevin: Toccatina „Will o‘ the Wisp“ und Toccata d-minor, - C. Pardini: Toccata on „Amazing Grace, - P. E. Fletcher: Festival Toccata.
Freitag, 20. März 2026, 19:30 Uhr Orgel-Weinprobe
Weine aus dem Weingut Werner, Ingelheim
Skinner-Orgel: Iris und Carsten Lenz Rotweinkönigin Laura I. Schlösser,
Rotweinprinzessinen Rebekka Burk und Elisa Roos, Weingut Arndt F. Werner, Thomas Werner Genuss-Texte zum Wein: Jessica Grünenwald
Ein Konzert für alle Sinne: Musik zum Hören - den Organisten zuschauen - dazu noch passende Weine genießen.
In diesem Jahr präsentiert die Ingelheimer Weinmajestäten mit ihrem Paten-Weingut Arndt F
. Werner ausgewählte Weine. Dazu gibt es passende Musikstücke an den beiden Orgeln der Saalkirche.
Zu hören sind von - J. G. Albrechtsberger: Praeludium und Fuge C-Dur (vierhändig), - G. Young: Jubilee Suite,
- G. B. Zucchinetti: Sonate für 2 Orgeln, - R. de Boisdeffre: By the Brook (Am Bachufer), - C. Callahan: Come Home (Softly and Ternderly Jesus is calling - vierhändig), - A. Renaud: Toccata.
Jessica Grünenwald ergänzt noch Genuss-Texte zum Wein.
Ostermontag, 6. April 2026, 18 Uhr Oster-Konzert mit einer und zwei Orgeln
mit 2 und 4 Händen Dreymann- und Skinner-Orgel: Iris und Carsten Lenz
Auch in diesem Jahr setzen wir die Tradition fort: ein Konzert am Ostermontag, bei dem die
beiden Orgeln der Saalkirche einzeln und auch gemeinsam erklingen. Besonders reizvoll beim gleichzeitigen Spiel von zwei Orgeln ist für die Zuhörer der Dialog-Effekt. Das bedeutet,
dass die Klänge jeweils aus unterschiedlichen Richtungen kommen.
Auf dem Programm steht lebendige und österlich-frühlingshafte Musik von - M. Müller: Oster-Sonate für 2 Orgeln,
- J. H. Knecht: Tongemälde „Die Auferstehung Jesu“, - J. van Weelden: Festival Fanfare, - N. S. Gallardo: Verso de 8. Tono (2 Orgeln), - C. Harris: Caprice „An April Day“ (Ein April Tag),
- B. Terreni: Sonate für 2 Orgeln, - A. K. Winteler: Alpenrosen-Polka, - F. Olivares: Verso de 8. Tono sobre el Himno Sacris Solemniis (2 Orgeln), - G. Busi: Sonata III C-Dur für 2 Orgeln.
Freitag, 17. April, 19:30 Uhr Bach - Vivaldi - Beethoven - Amazing Grace
Saiten und Pfeifen Musik für Mandoline, Mandocello, Sitar, Harfe und Orgel
Saiteninstrumente: Gernot Blume Skinner-Orgel: Carsten Lenz
Ein Konzert mit der reizvollen Kombination von perkussiven Saiteninstrumenten mit dem eher liegenden Klang der Orgel. Der Multi-Instrumentalist Gernot Blume nutzt mehrere
besondere Instrumente: Mandoline, Mandocello (tiefe Lage der Mandoline), Sitar und Konzertharfe.
Es sind zu hören Kompositionen von - J. S. Bach: Cello-Suite G-Dur Nr. 1 (Fassung für Mandocello),
- A. Vivaldi: Sonate für Mandocello und Orgel, B-Dur, - L. v. Beethoven: Allegro für Mandoline und Orgel, - G. Blume: Pilgrimage (Harfe), - J. H. Knecht: Rondo (Orgel), - H.-A. Stamm: Toccata gaelica (Orgel)
- sowie Improvisationen für Sitar bzw. Harfe (mit Orgel) auch über bekannte Melodien wie „Amazing Grace“ und „Auld Lang Syne“.
Freitag, 1. Mai 2026, 16:30 Uhr + 19 Uhr Jubiläumskonzert 173 Jahre Dreymann-Orgel
Orgel mit Pralinen und Schokolade Dreymann- und Skinner-Orgel: Iris und Carsten
In diesem Jahr gleich zwei Mal um 16:30 und 19 Uhr: das besondere Konzert mit Pralinen und Schokoladen: zu den Musikstücken bekommen die Konzertbesucher geschmacklich
passende Pralinen und Schokoladen, die während des Hörens probiert werden können.
Die Orgel des Mainzer Orgelbauers Bernhard Dreymann wurde am 1. Mai 1853 eingeweiht.
Im Konzert erklingen die Dreymann-Orgel und die Skinner-Orgel im Wechsel und gemeinsam.
Auf dem Programm stehen von - G. Morandi: Sonate C-Dur (vierhändig), - R. Vaughan Williams: Rhosymedre, - N. Ogden: Scherzo for the White Rabbit,
- J. Blanco: Concierto I für 2 Orgeln, - C. Callahan Festival Fanfare, - C. Lenz: Variationen über „Im Märzen der Bauer“ für Orgelpedal solo mit 2 Füßen,
- H. U. Hielscher: Variations sur „Frère Jacques“.
Samstag, 9. Mai 2026, 17 Uhr und Sonntag, 10. Mai 2026, 17 Uhr Aula der IGS Ingelheim Mozarts Zauberflöte für Kinder Fassung von Michael Benedict Bender Singakademie für Kinder und Jugendliche Ingelheim, Mitglieder des Orchesters „Capella Palatina Ingelheim“,
Inszenierung: Eltern-Team, Musikalische Leitung: Carsten Lenz
Die beliebte Oper in einer Fassung für Kinder.
Dauer: ca. 1 Stunde 15 Min. Eintritt: 7,- €, Vorverkauf ab März: bei Konzerten, Proben und bei der Buchhandlung Wagner,
Vorbestellung zum Abholen an der Abendkasse im Internet: www.singakademie-ingelheim.de
Freitag, 22. Mai, 19:30 Uhr Planxties & Airs (Traditionelle Musik aus Irland, England, Schottland,
Melodien von Claus von Weiß) Tin-Whistle (Irische Flöte) und Skinner-Orgel Whistles & Low Whistles (Irische Flöten): Claus von Weiß Skinner-Orgel: Ulrike von Weiß
Das Duo PLANXTIES & AIRS hat sich traditioneller Musik aus Irland mit ihrer tänzerischen Fröhlichkeit, aber auch ihrer melancholischen Verträumtheit verschrieben. Dazu kommen
Stücke aus England, Schottland und eigene Melodien. In der irischen Musik fest verankert sind die Whistle und ihre tiefe Variante, die Low Whistle, die auch durch Filmmusiken wie
„Titanic“ oder „Braveheart“ bekannt geworden ist. Im Konzert treffen sie nun auf die „Königin der Instrumente“, wie die Orgel gerne genannt wird. Im gemeinsamen fröhlichen
Tanz wie auch der vereinten melancholischen Klage erweist sich das ungewöhnliche Paar Orgel und Whistle als eine anscheinend im irischen Himmel geschlossene Verbindung: PLANXTIES & AIRS.
Samstag, 20. Juni 2026, 18 Uhr und Sonntag, 21. Juni 2026, 17 Uhr Jubiläumskonzert 30 Jahre Carsten Lenz an der Saalkirche
Festliches Chor- und Orchesterkonzert Vivaldi: Gloria Bach: Jesus bleibet meine Freude, Händel: Halleluja, Rutter: Look at the World u. a. Telemann-Chor Ingelheim
Singakademie für Kinder und Jugendliche (4.-6. Schuljahr, canto vocale), Gesangssolisten: Friederike Biesterfeld, Hannah Bowden, Manuela Strack, Orchester “Capella Palaltina” Leitung: Carsten Lenz
Ein Chorkonzert mit vielen Mitwirkenden aus den Chören mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
Auf dem Programm stehen u.a. - Vivaldi: Gloria - Bach: Jesus bleibet meine Freude
- Händel: Halleluja (aus dem Messias) - Rutter. Look at the World
Freitag, 26. Juni 2026, 19:30 Uhr Internationales Orgelkonzert Skinner-Orgel: Prof. Martin Setchell (Neuseeland)